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Baugebiet „Klosterblick Viehhausen“ im Zeitplan

22.08.2017 Die Arbeiten für das neue Baugebiet „Klosterblick“ in Viehhausen liegen im Zeitplan. Aktuell sind alle Trinkwasser- und Abwasserleitung verlegt. Dazu gehören auch das Rückhaltebecken sowie die Zisternen auf den zukünftigen Bauparzellen, damit zum Schutz vor Hochwasser möglichst viel Niederschlagswasser vor Ort zurückgehalten werden kann.

Derzeit wird die Fernwärmeleitung für die REWAG gebaut, mit der sich dann alle Hausbesitzer an das Biomasseheizwerk anschließen können, um regenerative Energie zu beziehen. Außerdem wird die bestehende Überlandleitung zwischen den Trafostationen am Kreuzseefeld und in der Schloßbergstraße vom Bayernwerk Erdverkabelt. Das Baugebiet erhält auch einen Glasfaseranschluss für eine schnelle Bereitbandversorgung.

Der Kostenrahmen kann bisher eingehalten werden. Ab Ende August folgen dann die Straßenbauarbeiten. Wir geplant kann die Erschließung des Baugebietes dann im Oktober fertig gestellt werden. Der nächste Bauabschnitt soll erst in einigen Jahren ausgewiesen werden.

Wissenswertes

Auf dem rund 10.000 m² großen Baugebiet zwischen der Straße „Am Klosterfeld“ bei der Mehrzweckhalle Viehhausen und der Ivostraße werden 18 Parzellen zum Bau von Einfamilienhäusern erschlossen.

Das letzte Baugebiet in Viehhausen wurde im Jahr 2005 genehmigt. Nach 12 Jahren schafft die Gemeinde somit wieder Wohnraum im zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde. Dementsprechend groß war die Nachfrage vor allem von einheimischen Bürgern, die aufgrund des Vergabeverfahrens der Gemeinde in erster Linie zum Zug kommen. Alle 18 Bauparzellen sind bereits vergeben.

Der erschlossene Baulandpreis beläuft sich auf 210,-- € / m². „Viehhausen hat sich als idealer Wohn- und Lebensort am westlichen Stadtrand von Regensburg entwickelt“, so Bürgermeister Grossmann. In direkter Nachbarschaft zum Baugebiet liegen der Kindergarten sowie die örtliche Grundschule. Viehhausen ist gut an den Öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Mit der vorhandenen Bäckerei Jobst und der Metzgerei Schwindl gibt es eine grundlegende gute Versorgung, der gesellschaftliche Zusammenhalt im Dorf ist sensationell.

Den Auftrag für die Leitungsarbeiten erhielt die Firma Stanglmeier aus Abensberg zum Angebotspreis von ca. 690.000 Euro, der Straßenbau wird von der Firma Swietelsky aus Biburg mit einem Auftragsvolumen von ca. 290.000 Euro ausgeführt. Beide Firmen konnten sich aufgrund ihrer überzeugenden Wirtschaftlichkeit gegenüber insgesamt 20 Mitbewerbern durchsetzen.

Die Arbeiten umfassen den Bau der Wasserleitung, die Errichtung eines Schmutz- und Regenwasserkanals, sämtlicher Erschließungsaufwendungen, wie das Verlegen der Strom- und Telekommunikationskabeln sowie den Bau der Straße mit einer Breite von 5,50 Meter, ausreichenden Parkplätzen und eines 1,50 Meter breiten Gehweges. Die Ringstraße (Stingelheimer Ring) wird in einer Breite von 4 Metern sowie eines Mehrzweckstreifens in einer Breite von zusätzlichen 2 Metern gebaut. Das Baugebiet wird von der Telekom mit Glasfaserkabeln für einen schnellen Internetanschluss  mit einer Bandbreite von ca. 50 Mbit/s versorgt. Außerdem werden die Häuser an das Nahwärmenetz des benachbarten Biomasseheizwerks angeschlossen.

Foto: D. Waeber

Kategorien: Rathaus